Die berichtete die iranischen Nachrichtengentur Isna am Sonntag unter Berufung auf die britische Zeitung Independent. Sein Optimismus beruhe darauf, dass der Zerfall des Irak zu einem friedlichen Machtgleichgewicht auf der Welt geführt habe. Die Ereignisse im Nahen Osten nannte Blix einen Neubeginn. Die fünf ständigen Mitglieder des UN-Sicherheitsrates nannte er die Kriegsherren, die im Grunde zusammenarbeiten. Blix sagte weiter: "Was ich heute in Syrien sehe, ist die Zusammenarbeit zwischen Amerika, China und Russland."
Zum Fall Irans sei auch ein kleiner Neubeginn zu bemerken. "In Wahrheit ist die Forderung dieser fünf Länder an Iran zur Einstellung der Urananreicherung auf 20% ein kleiner Schritt, aber ein interessantes Indiz", sagte er.
Aus Sicht von Blix entscheidet heute nicht nur eine Macht, sondern ein Führungskonsens. "Das sind erste Änderungen, die aber sehr wichtig sind", so Blix. Heute beobachte man die Zusammenarbeit der UNO zur Vernichtung von C-Waffen in Syrien. "Morgen wird es hoffentlich die Inspektionen der Atomanalagen in Iran sein, statt die Bombardierungen der USA", ergänzte er.